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Refrain:
Der Mistral in der Provence ist oft heftig, scharf und kalt
So wie er fegt ¨ber die Berge, viele tausend Jahre alt
wenn selbst die Wolken sich verzieh´n vor seiner schrecklichen Gewalt
gehst Du besser in ein Haus, denn drauβen wird es bitter kalt.
Neulich bin ich dort gewesen hab meinen Urlaub dort verbracht
viel von diesem Wind gelesen manchmal auch dabei gelacht
Das der Menschen raue Falten auch so sind vom Sturm geprägt
wie der Felsen raue Spalten von Nyons bis nach Marseille
So heiβt es auch, die blauen Augen blau wie der Himmel der Provence
geben dort, du wirst es glauben den Menschen ihre Elegance
So wie die Kelten und Liguren als auch die Griechen aus Athen
brachte dort der Wind auf Touren so entstand die Stadt Marseille
Nicht nur die Felsen und die Leute sind von dem Mistral geprägt
durch die Jahrhunderte bis heute haben Wind und Zeit gefegt
Sprache, Poesie, Humor in Stadt und Land, ja überall
sind wie Musik für jedes Ohr geprägt von Frédéric Mistral
der diesem Wind den Namen gab in Wort und Schrift ein groβer Mann
bei Maillane, da ist sein Grab wo man ihn besuchen kann
Du könntest selbst mal dort hin geh´n wenn Du Freude daran hast
nach Arles, nach Vaison la Raomain nach Cavaillon, nach Mimes und Apt
Selbst im Sommer, wenn die Sonne das Land verbrennt mit ihrer Glut
wenn mancher Fluβ ist schon verronnen bläβt der Wind mit voller Wut
Doch hat er einmal gute Laune das er sich zum Schlafen legt
geh in den Schatten eines Baumes Du wirst sehn wie gut dir´s geht
Bei Bouillabaisse und Soupe - Pistou Doub provoncale, Knoblauch, Oliven
mit rotem Wein vom Mont -Ventoux probier es aus, Du wirst es lieben
April 2004 in Belezy
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